Eigenheim ohne Risiko finanzieren

Ein Eigenheim zu kaufen scheint attraktiver denn je, da Hypotheken zurzeit sehr günstig sind.

Doch sollten Käufer zuerst die Gesamtkosten genau berechnen, um finanzielle Schwierigkeiten zu vermeiden.

Zu den Gesamtkosten gehören Nebenkosten sowie Kosten für Umbau und Renovationen, welche unbedingt einkalkuliert werden müssen. Berechnen Sie diese unvorhersehbaren Kosten lieber grosszügig, um finanziellen Problemen vorzubeugen.

Eigenheim finanzieren durch Hypothek

Um Ihr Eigenheim zu finanzieren, müssen Sie mindestens 20% Eigenkapital zum Kaufpreis beisteuern können. Die restlichen 80% werden meistens über zwei verschiedene Hypothekar-Modelle gedeckt (möglich sind Fest-Hypothek, variable Hypothek und Libor-Hypothek).

Die erste Hypothek deckt bis zu 67% des Kaufpreises, über die zweite lassen sich die restlichen 13% fremdfinanzieren. Die zweite Hypothek ist innerhalb einer bestimmten Frist zurückzuzahlen. Berücksichtigen Sie, dass die Zinsen steigen können!

Nebenkosten

Nicht zu vergessen sind die Nebenkosten, welche immer anfallen. Dazu gehören die Grunderwerbssteuer, Notargebühren, Kosten für die Grundbucheintragung und einen oder mehrere Kredite.

Nach einigen Jahren fallen weitere Kosten an, beispielsweise für die Renovation einer Küche. Diese Kosten dürfen nicht unterschätzt werden, da sie 10 bis 20 Prozent der ursprünglichen Investitionskosten betragen können.

Auch Sanierungen können richtig teuer werden. Die Kosten für Erneuerungen von Fenstern, Wänden oder des Daches kommen zu den Nebenkosten hinzu.

Es ist daher unbedingt notwendig, dass Sie die anfallenden Gesamtkosten berechnen, bevor Sie handeln und ein Eigenheim kaufen. So können Sie finanzielle Schwierigkeiten am besten vermeiden.